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Datenverarbeitungspräferenzen und Tracking-Technologien

Diese Seite erklärt ausführlich, welche Technologien wir bei Yorenathlix einsetzen, um Ihnen ein erstklassiges Lernerlebnis zu bieten. Als Online-Bildungsplattform sammeln wir bestimmte Informationen über die Nutzung unserer Dienste – nicht um Sie auszuspähen, sondern um unsere Kurse und Funktionen kontinuierlich zu verbessern. Wir möchten Transparenz schaffen und Ihnen zeigen, wie Sie selbst bestimmen können, welche Daten erfasst werden dürfen.

Warum diese Technologien wichtig sind

Tracking-Technologien klingen zunächst nach Überwachung, aber sie sind eigentlich Werkzeuge, die Websites funktionsfähig und benutzerfreundlich machen. Im Kern handelt es sich um kleine Datenpakete – oft Cookies genannt – die Ihr Browser speichert, um sich an bestimmte Dinge zu erinnern. Stellen Sie sich vor, Sie müssten sich bei jedem Seitenaufruf neu anmelden oder Ihre Spracheinstellung würde nach jedem Klick zurückgesetzt. Genau das verhindern diese Technologien. Sie arbeiten im Hintergrund und sorgen dafür, dass unsere Plattform Ihre Präferenzen kennt und darauf reagiert.

Bei einer Bildungsplattform wie Yorenathlix sind bestimmte Tracking-Funktionen absolut notwendig, damit Sie überhaupt lernen können. Wenn Sie sich in einen Kurs einloggen, muss die Plattform wissen, wer Sie sind und wo Sie im Kursmaterial stehen. Diese essenziellen Technologien speichern beispielsweise Ihre Anmeldedaten während einer Sitzung, merken sich, welche Lektionen Sie bereits abgeschlossen haben, und halten Ihre Testergebnisse fest. Ohne diese grundlegenden Funktionen würde die gesamte Plattform nicht funktionieren – Sie könnten keine Videos ansehen, keine Aufgaben einreichen und keine Zertifikate erhalten.

Darüber hinaus nutzen wir analytische Methoden, um zu verstehen, wie unsere Nutzer mit den Kursinhalten interagieren. Wir erfassen Metriken wie die durchschnittliche Verweildauer bei einzelnen Lektionen, Abbruchquoten bei bestimmten Modulen oder technische Probleme, die bei spezifischen Browsern auftreten. Diese Daten zeigen uns zum Beispiel, wenn ein Kursvideo häufig nach drei Minuten abgebrochen wird – vielleicht ist die Erklärung unklar oder das Tempo zu schnell. Mit diesen Erkenntnissen können unsere Dozenten Inhalte überarbeiten und das Lernerlebnis für alle verbessern.

Funktionelle Technologien gehen noch einen Schritt weiter und passen die Plattform an Ihre persönlichen Vorlieben an. Wenn Sie beispielsweise die Untertitel in Videos einschalten, die Wiedergabegeschwindigkeit auf 1,5x erhöhen oder eine dunkle Darstellung bevorzugen, speichern wir diese Präferenzen für Ihren nächsten Besuch. Auch Ihre bevorzugte Kursansicht – ob Liste oder Kachelansicht – oder Ihre Sortierung nach Schwierigkeitsgrad bleiben erhalten. Das macht das Lernen komfortabler, weil Sie nicht jedes Mal dieselben Einstellungen vornehmen müssen.

In manchen Fällen setzen wir auch Personalisierungsmethoden ein, um Ihnen Kurse vorzuschlagen, die zu Ihren bisherigen Interessen passen. Wenn Sie mehrere Programmier-Kurse absolviert haben, könnte die Plattform Ihnen fortgeschrittene Entwickler-Workshops empfehlen. Oder nach einem Grundlagenkurs in Grafikdesign erscheinen passende Aufbaukurse in Ihrer Übersicht. Diese Anpassungen basieren auf Ihrem Lernverlauf und helfen Ihnen, schneller relevante Weiterbildungen zu finden, ohne stundenlang den Katalog durchsuchen zu müssen.

Ein optimiertes Lernerlebnis bedeutet konkret: schnellere Ladezeiten, weniger technische Störungen und Inhalte, die zu Ihrem Kenntnisstand passen. Wenn unser System beispielsweise erkennt, dass Sie regelmäßig abends lernen und dabei oft auf dem Tablet unterwegs sind, kann die Plattform Ressourcen so bereitstellen, dass Videos schneller laden und die mobile Darstellung reibungslos funktioniert. Für Online-Lernende macht das einen enormen Unterschied – Sie können effizienter lernen und verlieren keine Zeit mit technischen Ärgernissen.

Ihre Kontrollmöglichkeiten

Seit der Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in der Europäischen Union haben Sie umfassende Rechte bezüglich Ihrer personenbezogenen Daten. Das schließt auch Tracking-Technologien ein. Sie können jederzeit entscheiden, welche Kategorien von Cookies Sie zulassen möchten und welche nicht. Diese Kontrolle ist nicht nur eine nette Geste – es ist Ihr gesetzlich verankertes Recht. Sie dürfen unsere Bildungsinhalte auch dann nutzen, wenn Sie nur die absolut notwendigen Technologien akzeptieren.

In den gängigen Browsern können Sie Cookies direkt verwalten. Bei Google Chrome finden Sie die Einstellungen unter „Einstellungen" → „Datenschutz und Sicherheit" → „Cookies und andere Websitedaten", wo Sie zwischen verschiedenen Stufen wählen oder Ausnahmen für bestimmte Websites festlegen können. In Firefox gehen Sie zu „Einstellungen" → „Datenschutz & Sicherheit" und wählen unter „Verbesserter Schutz vor Aktivitätenverfolgung" zwischen Standard, Streng oder Benutzerdefiniert. Für Safari-Nutzer liegen die Optionen unter „Einstellungen" → „Datenschutz", wo Sie Cross-Site-Tracking blockieren und alle Cookies anzeigen lassen können. Bei Microsoft Edge navigieren Sie zu „Einstellungen" → „Datenschutz, Suche und Dienste" und konfigurieren dort die Tracking-Verhinderung.

Auf unserer Plattform selbst bieten wir ein Einwilligungsverwaltungssystem, das beim ersten Besuch erscheint und später über einen Link in der Fußzeile erreichbar ist. Dort sehen Sie verschiedene Kategorien: essenzielle, funktionelle, analytische und Marketing-Technologien. Sie können für jede Kategorie einzeln entscheiden, ob Sie diese erlauben oder ablehnen möchten. Ihre Auswahl wird gespeichert und gilt für zukünftige Besuche, bis Sie sie ändern. Das System ist bewusst einfach gehalten – ein paar Klicks genügen, um Ihre Präferenzen anzupassen.

Wenn Sie beispielsweise nur essenzielle Technologien zulassen, funktioniert die Grundstruktur der Plattform weiterhin: Login, Kurszugriff, Video-Wiedergabe. Allerdings müssen Sie eventuell Ihre Spracheinstellung bei jedem Besuch neu setzen, und die Plattform kann sich nicht merken, welche Lektionen Sie zuletzt angesehen haben. Ohne analytische Technologien können wir nicht nachvollziehen, welche Kursinhalte besonders gut ankommen oder wo Nutzer Schwierigkeiten haben – das macht es schwieriger, gezielte Verbesserungen vorzunehmen. Lehnen Sie funktionelle Technologien ab, gehen personalisierte Einstellungen verloren und die Kursempfehlungen werden generischer.

Einige Drittanbieter-Tools können zusätzlich helfen. Browser-Erweiterungen wie Privacy Badger oder uBlock Origin blockieren viele Tracking-Skripte automatisch. Suchmaschinen wie DuckDuckGo verfolgen Sie nicht über verschiedene Websites hinweg. Wenn Sie besonders vorsichtig sein möchten, können Sie auch spezialisierte Browser wie Brave nutzen, der standardmäßig viele Tracking-Mechanismen unterbindet. Diese Tools bieten einen zusätzlichen Schutz, können aber manchmal auch gewünschte Funktionen beeinträchtigen.

Die Balance zwischen Datenschutz und Funktionalität zu finden, ist individuell verschieden. Wenn Sie unsere Plattform intensiv nutzen und von personalisierten Empfehlungen profitieren möchten, macht es Sinn, mehr Kategorien zu erlauben. Für gelegentliche Nutzer, die nur einzelne Kurse absolvieren, reichen vielleicht essenzielle und funktionelle Technologien. In einer Lernumgebung ist es meist praktisch, zumindest die funktionellen Technologien zu akzeptieren – sonst müssen Sie ständig dieselben Einstellungen wiederholen, was vom eigentlichen Lernen ablenkt.

Zusätzliche Technologien

Web Beacons und Pixel-Tags sind winzige, meist unsichtbare Grafiken, die in Webseiten oder E-Mails eingebettet werden. Technisch handelt es sich um 1x1-Pixel-Bilder, die beim Laden eine Anfrage an einen Server senden und dabei Informationen übermitteln können: Wurde die E-Mail geöffnet? Hat jemand eine bestimmte Seite besucht? Bei Yorenathlix nutzen wir solche Technologien vor allem, um zu messen, ob unsere Kurs-Newsletter gelesen werden und welche Links darin angeklickt werden. Das hilft uns zu verstehen, welche Themen bei unseren Lernenden Interesse wecken. In Kursmaterialien setzen wir Pixel-Tags ein, um die Nutzung einzelner Ressourcen zu erfassen – beispielsweise, wie oft ein herunterladbares Arbeitsblatt abgerufen wird.

Neben herkömmlichen Cookies verwenden wir auch Local Storage und Session Storage, moderne Browser-Technologien, die größere Datenmengen lokal speichern können. Im Local Storage bewahren wir beispielsweise Ihren Lernfortschritt in interaktiven Übungen auf, damit Ihre Antworten nicht verloren gehen, wenn Sie versehentlich die Seite neu laden. Session Storage nutzen wir für temporäre Daten während einer Lernsitzung – etwa, welche Kursabschnitte Sie in dieser Sitzung bereits geöffnet haben oder welche Notizen Sie zu einzelnen Videos gemacht haben. Diese Informationen bleiben nur für die Dauer Ihres Besuchs gespeichert und verschwinden, wenn Sie den Browser schließen.

Unter bestimmten Umständen kommt auch Device Fingerprinting zum Einsatz, eine Methode, bei der verschiedene technische Eigenschaften Ihres Geräts kombiniert werden, um es wiederzuerkennen. Dazu gehören Bildschirmauflösung, installierte Schriftarten, Timezone-Einstellungen und Browser-Version. Wir setzen diese Technik hauptsächlich zur Betrugserkennung ein – wenn beispielsweise jemand versucht, mit mehreren Accounts auf kostenpflichtige Kurse zuzugreifen oder Zertifikate zu manipulieren. Das Fingerprinting hilft uns, ungewöhnliche Zugriffsmuster zu erkennen und die Integrität unserer Zertifizierungen zu schützen.

Weitere Technologien umfassen IndexedDB, eine Datenbank im Browser, die wir für Offline-Funktionen nutzen. Wenn Sie beispielsweise einen Kurs herunterladen möchten, um unterwegs ohne Internet zu lernen, speichern wir Videodateien und Kursmaterialien in IndexedDB. Außerdem verwenden wir Service Worker, kleine Skripte, die im Hintergrund laufen und dafür sorgen, dass bereits besuchte Seiten schneller laden oder bestimmte Funktionen auch ohne aktive Internetverbindung verfügbar bleiben. Diese Technologien verbessern die Performance erheblich, besonders bei langsamen Verbindungen oder mobilen Geräten.

Um diese Technologien zu kontrollieren, bieten moderne Browser verschiedene Optionen. In den Entwicklertools (meist über F12 erreichbar) können Sie unter „Application" oder „Speicher" alle lokal gespeicherten Daten einsehen und bei Bedarf einzeln löschen. Für Local Storage und Session Storage gibt es auch Browser-Erweiterungen, die den Speicher nach jeder Sitzung automatisch leeren. Service Worker lassen sich in den Browser-Einstellungen deaktivieren, allerdings verlieren Sie dann möglicherweise Offline-Funktionen und Performance-Vorteile. Bei IndexedDB können Sie die Speicherberechtigungen pro Website verwalten – nützlich, wenn Sie nicht möchten, dass bestimmte Seiten große Datenmengen auf Ihrem Gerät speichern.

Weitere wichtige Bestimmungen

Unsere Aufbewahrungsfristen richten sich nach dem Zweck der Datenerhebung und gesetzlichen Vorgaben. Essenzielle Session-Cookies werden gelöscht, sobald Sie Ihren Browser schließen. Präferenz-Cookies, die Ihre Einstellungen speichern, behalten wir bis zu einem Jahr. Analytische Daten anonymisieren wir nach 14 Monaten, sodass keine Rückschlüsse auf einzelne Personen mehr möglich sind. Ihre Kursfortschritte und Lernstatistiken bleiben gespeichert, solange Ihr Account aktiv ist – plus drei Jahre nach Ihrer letzten Anmeldung, falls Sie zurückkehren möchten. Danach löschen wir diese Informationen unwiderruflich. Bei kostenpflichtigen Zertifizierungen müssen wir Nachweise aus steuerrechtlichen Gründen zehn Jahre aufbewahren, beschränken uns dabei aber auf das Minimum.

Zum Schutz Ihrer Daten setzen wir mehrere Sicherheitsmaßnahmen ein. Alle Verbindungen zu unserer Plattform laufen über verschlüsselte HTTPS-Verbindungen mit modernen TLS-Protokollen. Unsere Server stehen in zertifizierten Rechenzentren mit physischer Zutrittskontrolle, Überwachung und Backup-Systemen. Zugriff auf personenbezogene Daten haben nur autorisierte Mitarbeiter, die an Vertraulichkeitsvereinbarungen gebunden sind. Wir führen regelmäßige Sicherheitsaudits durch und aktualisieren unsere Systeme zeitnah, um bekannte Schwachstellen zu schließen. Passwörter werden niemals im Klartext gespeichert, sondern gehasht mit modernen Algorithmen wie bcrypt.

Die durch Tracking-Technologien gesammelten Daten fließen in unser umfassendes Datenschutz-Framework ein. Das bedeutet: Cookie-Daten werden mit denselben Schutzstandards behandelt wie alle anderen personenbezogenen Informationen, die wir verarbeiten. Wenn Sie beispielsweise Ihr Auskunftsrecht ausüben und wissen möchten, welche Daten wir über Sie gespeichert haben, umfasst das auch Informationen aus Tracking-Technologien – etwa Ihre Browserverlauf auf unserer Seite oder gespeicherte Präferenzen. Bei einer Löschungsanfrage entfernen wir nicht nur Ihr Benutzerprofil, sondern auch alle zugehörigen Cookie-Daten und lokalen Speicherinhalte.

Wir halten verschiedene Datenschutzgesetze ein, allen voran die DSGVO für europäische Nutzer. Das bedeutet: Wir verarbeiten Daten nur auf rechtmäßiger Grundlage (meist Ihre Einwilligung oder Vertragserfüllung), informieren transparent über die Verarbeitung und räumen umfassende Betroffenenrechte ein. Zusätzlich beachten wir nationale Regelungen wie das deutsche Telemediengesetz und den Beschluss der Datenschutzkonferenz zu Cookies. Für Bildungseinrichtungen gelten teils spezielle Vorschriften – wenn Sie als Schule oder Universität unsere Plattform nutzen, stellen wir sicher, dass auch schulrechtliche Datenschutzanforderungen erfüllt werden.

Einige unserer Dienstleister befinden sich außerhalb der EU, was internationale Datentransfers erfordert. In solchen Fällen nutzen wir Standardvertragsklauseln der EU-Kommission oder verlassen uns auf Angemessenheitsbeschlüsse für Länder mit vergleichbarem Schutzniveau. Bei Diensten in den USA prüfen wir, ob Anbieter dem EU-US Data Privacy Framework beigetreten sind. Wir wählen unsere Partner sorgfältig aus und bevorzugen europäische Alternativen, wo sie gleichwertige Leistung bieten. Sollten Sie Fragen zu spezifischen Transfers haben, können Sie sich jederzeit an uns wenden – wir legen offen, welche Daten wohin fließen.